Beiträge von Malawifrank

    Hallo Malawifreunde!


    Buntbarsch - Befruchtungssauger


    Ohne eine raffinierte Täuschung hätten Buntbarsche schlechte Karten bei der Fortpflanzung, haben Forscher der Universität Basel und der Universität Konstanz herausgefunden.


    Die Weibchen legen die Eier erst einmal ganz normal, nehmen sie aber gleich darauf noch vor der Befruchtung ins Maul, um sie dort gut beschützt auszubrüten.


    Die Männchen wiederum haben am hinteren Ende des Unterleibs auf ihrer Analflosse ein Muster, das Fischeiern täuschend ähnlich sieht.
    Diese Flosse präsentiert das Männchen dem Weibchen, das prompt versucht, die vermeintlichen Eier zum Bebrüten einzusaugen.
    Genau in diesem Moment aber entlässt das Männchen Sperma und die bereits im Maul befindlichen Eier werden befruchtet.


    Ausgabe " Die RheinPfalz am Sonntag "


    Dies haben wohl jetzt ( erst ) Studenten zweier Universitäten festgestellt - was es mit den >Eiflecken< der Buba`s so auf sicht hat..........
    dabei kann man dies in guten Büchern nachlesen und jeder Aquarianer der Buba`s pflegt sieht das von Zeit zu Zeit...........



    Gruss
    Frank

    Hallo Malawifreunde!


    Möchte euch hier mal den Elfenwels vorsellen!


    Elfenwels ( Acanthicus adonis )


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    Vorkommen: Zwischen ins Wasser gefallenen Urwalsbäumen grosser amazonischer Klarwasserflüsse.


    Wasserwerte: PH-Wert bis 6,0 - 7,2; 5-15°dGH, 24-29C.


    Maximale Länge 100cm.


    Kennzeichen: Die prächtige Färbung der Jungtiere weicht einer erwachsenen Fleckenfärbung mit dem Alter.
    Männchen mir längeren Dornen an den Brustflossen.


    Aquariengrösse: 320 x 70 x 60 cm


    Haltung: Nur in sehr grossen Becken mit vielen Wurzeln. Ein 320-cm-Becken ist nur für ein Paar ausreichend.


    Nahrung: Fütterung mit Grünfutter und auch mit ballaststoffreichen Pellets.


    Vergesellschaftung: Friedliche Art, die zusammen mit Großcichliden gehalten werden kann.


    Ähnliche Art: Acanthicus hystrix, ca. 100 cm.



    Gruss
    Frank

    Hi zusammen!


    Ich weiß, es klingt unglaubwürdig, daher habe ich auch Bilder gemacht.


    Da husche ich heute so an einem meiner Aufzuchtbecken vorbei, und sehe was ich selbst nicht glauben konnte....


    Ein Pseudotropheus demasoni in 3cm Größe hat eine Beule am Maul.


    Kurzentschlossen wurde das Tier herausgefangen und in einen Setzkasten umgesetzt, einen Blick ins Maul habe ich gewagt...tatsächlich Eier



    Anbei 2 Bilder:


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    Gruss
    Frank

    Hi Achim!


    Möglich währe es das daß Weibchen unbefruchtete Eier spazieren getragen hat.


    Ebend weil ich die Tiere neu hatte, war ich super glücklich über die trächtige Madame.


    Daher war jeden Tag mindestens 5 mal der Gang ans Becken um nach den rechten zu sehen vorprogrammiert.


    Währe aber auch gut möglich dass Sie sich erneut gepaart hat und die "alten Eier" ausgespuckt hat.



    Gruss
    Frank

    Hi zusammen!


    Vor ca. 6 Wochen habe ich mir in Bielefeld eine Wildfang Gruppe Placidochromis electra "Likoma" gekauft.


    Geschlechtsverhältniss 1/3


    Das Männchen misst 14, die Weibchen 11-13cm


    Nun das Problem:
    Vor 20 Tagen konnte ich die Tiere bei der Balz beobachten, Eiablage wurde gesichtet, Weibchen hatte die Backen gerammelt voll.
    Heute (20 Tage später) habe ich das Weibchen vorsichtig herausgefangen und wollte es in ein seperates 112er Becken setzen damit diese die Jungen in Ruhe zur Welt bringen kann.
    das Weibchen spuckte die eier im Kescher aus und nun haltet euch fest......


    Die Eier sahen aus, als wären Sie erst seit gestern im Maul. Nichtmals Augen erkennbar am Ei, dass nach 20 Tagen Brutzeit.


    Wassertemperatur war im Becken 26 Gard, Wasserwerte vorbildlich.


    Weiterer Besatz stellt sich aus 2/5 Sciaenochromis fryeri "Iceberg" sowie 2/5 Aulonocara baenschi benga zusammen.


    Ich pflege nun seit Jahren Malawis, aber hierbei bin ich echt ratlos.


    Konnte jemand von euch ähnliche dinge bei seinen Tieren feststellen??


    Woran kann das liegen.



    Gruss
    Frank

    Hallo Andy!


    Wenn das Weibchen ihr Nachwuchs freigegeben hat, setzt du sie einfach mit dem Kescher wieder ins Schaubecken, das wars.


    Es kommt bei der Aufzucht, insbesondere bei Cichliden mit großen Gelegen, immer wieder vor, daß hin und wieder verkrüppelte, oder auch zurückgebliebende Jungfische dabei sind. Sobald Schäden erkennbar sind, werden solche Fische assortiert und können anderen Fischen als Futter dienen. Als lebendes Erstfutter sind für die Jungfische aller Arten Artemia-Nauplien geeignet, die sich jeder leicht ausbrüten kann und die bereits nach einem Tag verfüttert werden können. Zusätzlich werden feines Staubfutter oder zerriebenes Flockenfutter gereicht. Die Futterbrocken müssen immer maulgerecht sein. Sobald es die Größe der Fische zuläßt, wird die Futterpalette ausgeweitet, so daß der Speiseplan vielseitiger wird. Ein ausgewogener Futterbrei, der alle notwendigen Nährstoffe in abgestimmter Zusammensetzung enthält, eignet sich auch hervorragend für Jungfischen. Vor allem kann er bereits bei der Zubereitung in verschiedenen Größen zerkleinert werden, so daß dieses Futter pracktisch nicht nur für jede Fischgröße geeignet, sondern außerdem ideal zusammengeeignet, sondern außerdem ideal zusammengesetzt ist. Jungfische benötigen häufiger Futter als ausgewachsene Bundbarsche. Eine täglich drei- bis fünfmalige Fütterung in kleinen Portionen und unter den Jungfischen im Aquarium gut verteilt, ist zweckmäßig. Bedingt durch das Wachstum und dem damit verbundenen erhöhten Stoffwechsel der Jungfischen, ist ein häufiger kleiner Wasserwechsel mehrmals pro Woche von Vorteil,wennauch nicht Bedingung. Die Wasserwechsel stimulieren das Wachstum der Jungfischen und führen außerdem frische Mineralstoffe zu, die eine wichtige Rolle beim Wachstum spielen.



    Gruss
    Frank

    Hallo zusammen!


    Erfahrungsbericht zu dem Gel-Futter Block von Tetra, "TetraNatura Algae Block".


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    Nach dem auspacken, denkt man zuerst, es wär Hundefutter, da es so verpackt ist wie Hundefutter, sieht selbst:


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    Der erste Eindruck nach dem Auspacken, sieht mal komisch aus,
    fühlt sich komisch an, so glibbrig, riecht nach dem fertigen (den Würfeln) von Suppengrün, oder wie das heißt.


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    Ok das zum ersten Eindruck.
    Als ich das Futter dann in das Becken geschmissen habe, haben sich sofort alle Fische drauf gestürzt, was eigentlich normal ist wenn ich sie Füttere. Nur hier hatt man gemerkt, dass sie es lieben, da sie einfach keinen anderen drann lassen wollten, sie wollten einfach alles alleine Essen. Das Futter ist meines Erachtens ein sehr gutes Futter, um den Tieren eine Naturnahe Ernährung zu ermöglichen, da sie 1. Algen essen können, 2. Können sie die Algen "abweiden" wie in der Natur 3. ist genug für jeden da und das Wasser wird 24 Stunden nicht belastet, was bedeudet, iht könnt es drinn lassen bis entweder zum nächsten Tag oder bis sie gegessen haben (innerhalb von 24h ). Also ich finde mit dem TetraNatura AlgaeBlock kann man nichts falsch machen! Nur sollte man den Block vielleicht teilen, damit mehrere Fische gleichzeitig Essen können und es nicht zu unnötigen "Raufereien" während dem Essen kommt. Ich habe es leider nicht geteilt, was ich aber das nächste mal machen werde, da 32 Malawis einfach nicht um einen kleinen Futterblock passen.


    Hier noch Bilder:


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    Ach ja, Verwechselt es bitte nicht wie ich mit dem Gel-Futter,
    das ist zwar fast das gleiche glaube ich, aber das Gel-Futter ist in Beteln und das in "Dosen" oder wie man es nennen soll.


    Fazit: Also ich empfehle das TetraNatura Algae Block Futter sehr! Vorallem, da auch die Wels dadurch gleich natürlcih ernährt werden und sie etwas zum abschabern haben. 3 Blöcke für einen Preis von ca. 5,50€ (bei meinem Händler) finde ich auch nicht gerade Teuer, da man es ja sowieso nicht täglich verfüttern sollte (meine Meinung). Bei mir schwimmte vor 15 minuten, als ich anfing diesen Bericht zu schreiben, noch ein kleines Stückchen im Becken herum. Aber wie gesagt, dass macht ja den Wasserwrten nichts aus. Absolut Empfehlenswert!!



    Gruss
    Frank

    Hallo zusammen!


    Bildung von Ammoniak Aquarium.


    Nein keine Angst, ich habe kein Problem mit meinen Aquarien.


    Aber mal ne Frage zum Wasser, unter welchen Umständen kann sich in einem Aquarium mit nem entsprechend großem Filter trotzdem Ammoniak bilden?
    Ist jetzt nicht nur auf Malawis bezogen sondern eher allgemein meine Frage.
    Meine nächste Frage - wie kann man die Bildung von Ammoniak verhindern?


    Was meint ihr?



    Gruss
    Frank

    Hi Matthias!


    Ich kann dir den Orca Unterwasserkleber empfehlen.


    Der Orca Unterwasserkleber ist frei von Lösungsmitteln, Isocyanaten und Silikonen und dadurch fisch- und pflanzenverträglich. Er eignet sich sowohl zum Abdichten von Aquarien oder Gartenteichen als auch zum Fixieren von Dekorationsgegenständen. Mit extrem hoher Klebkraft und einem Härtegrad von mehr als 56 Shore A verbindet orca Unterwasserkleber fast alle Materialien und ist auch einsetzbar im industriellen Bereich, insbesondere dort wo Versiegelungsarbeiten bei Feuchtigkeit oder hohen Temperaturen ausgeführt werden.


    Orca Unterwasserkleber ist extrem UV- und Alterungsbeständig, einsetzbar im Süß- und Meerwasser.
    Er kann ohne Primer direkt sogar im befüllten Aquarium oder Gartenteich eingesetzt werden, da er auch unter Wasser ohne Probleme aushärtet.



    Habe ihn selber Gekauft und bin begeistert, für mich kommt nichts anderes in Frage.



    Gruss
    Frank

    Hallo Chris!


    Erfahrungen habe ich in diesem Bereich leider auch noch keine sammeln können,
    hier aber einige Infos über den Procambarus (Leconticambarus) alleni sp. blau.


    Wissenschaftlicher Name:


    Procambarus (Leconticambarus) alleni sp. blau


    Deutscher Name:


    Florida-Krebs (blaue Farbform)


    Herkunft/Verbreitung:


    Florida, Nordamerika (braune Wildform). Die blaue Variante ist ein reiner Aquarienstamm


    Beschreibung:


    Schöne blaue Färbung, welche teilweiße auch in lila übergehen kann. (Schwanzbereich)


    Es existiert mittlerweile auch eine rein weiße Morphe und eine nur leicht hellblaue mit höherem Violettanteil (soweit ich weiß nur in den USA)


    Braune Wildformtiere sind in Europa ebenfalls wenn überhaupt nur sehr schwer erhältlich.


    Geschlechtsunterschiede:


    Scherenform (m=lang, spitz zulaufend w=rundlich, voluminöser), Männchen hat Begattungsgriffel und 3 Schwimmbeine,
    Weibchen hat 5 Schwimmbeine. Die Die Geschlechtsunterschiede sind bereits mit knapp 3 cm klar zu erkennen.


    Größe der Weibchen in mm: 90-100


    Größe der Männchen in mm: 70-80


    Schlüsselmerkmale: reinerbig blau


    Alterserwartung: 2 bis max. 3 Jahre


    Wassertemperatur: Zimmertemperatur - 20-24 °C, kältere Temperaturen werden auch vertragen
    Härte: 10-25°dHG


    PH-Wert: 6,5 - 8


    Beckengröße: ab 60x30 cm für ein Paar.


    Beckeneinrichtung:


    Viele Verstecke, sehr grober Kies, gedämpftes Licht, Holz und trockenes Laub. Da die Tiere sehr gern Pflanzen fressen,
    sollten überschüssige Pflanzen aus anderen Becken bzw. zur Not Plastikpflanzen als Deko verwendet werden.


    Futter: jegliches Trocken- und Frostfutter, Pflanzen und Laub (!)


    Verhalten: Wie die meisten nordamerikanischen Krebse Einzelgänger. Kannibalismusvorfälle v.a. nach der Häutung.
    Reich strukturierte und größere Becken lassen auch größere Besatzdichten zu. z.B. 3-4 Paare für ein 100x40cm Becken


    Vergesellschaftungsmöglichkeit:


    Stellen Fischen nicht aktiv nach, wenn sich aber die Gelegenheit bietet, fällt mal ein Fisch aus.


    Vergesellschaftung verschiedener Krebsarten ist grundsätzlich schwierig und sollte man den Spezialisten überlassen.
    Ähnlich große/starke Arten in geräumigen Becken funktioniert noch am ehesten.


    Die Vergesellschaftung adulter Tiere mit Zwerggarnelen bereitet in der Regel keine Probleme. Die Scheren sind nicht zur Jagd auf diese geeignet.


    Jungbrut dagegen wird Garnelen als willkommene Nahrungsquelle ansehen


    Art der Vermehrung:


    klassische Krebspaarung, Tragzeit drei bis fünf Wochen je nach Wassertemperatur.


    Gelegegrößen/Nachwuchsanzahl:


    i.d.R. 50 bis 100 Jungtiere, je nach Weibchengröße und Vitalität


    Häufigkeit der Vermehrung:


    alle 3-4 Monate unter idealen Vorrausetzungen und höheren Temperaturen


    Zucht:


    leicht, wenn die Tiere Ruhe haben. Ab 6 cm Länge beginnt die Geschlechtsreife.

    Jungtier schnellwüchsig (nach 4 Wochen bis 3 cm) und unverträglich untereinander.


    Um dem Kannibalismus einigermaßen zu begegnen sollte man eine große Oberfläche im Aufzuchtbecken schaffen.

    Bewährt haben sich z.B. Lochziegelsteine, Fadenalgen, Laub .


    Bemerkungen:


    Eine der am häufigsten gehaltenen Arten.


    Da die Tiere häufig als "Hummer" bezeichnet werden, hier nochmal der folgende Hinweis:


    Hummer leben im Meer. Bei den Tieren handelt es sich um Flusskrebse. Die Bezeichnung "blauer Floridahummer" ist falsch.


    Quelle: http://www.meine-fischboerse.de/wirbellose-361.html



    Hier das entsprechende Bild:


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    Gruss
    Frank

    Hallo Malawifreunde!


    Nach dem ich mich so umgehört habe, wurde mir immer öfters zu getragen, das
    die Leute her gehen, und ihr Futter bei Ebay usw. kaufen.


    Wer von euch hat schon Erfahrungen damit gemacht, und kann den unwissenden damit weiter helfen.


    Ein kleiner Erfahrungsbericht hierzu wäre super.



    Gruss
    Frank

    Hallo zusammen!


    Dieser Beitrag stammt von Malawifreund 81 und kommt aus dem alten Forum.


    Hab bei mir im Becken im Moment vier Fische mit Missbildungen schwimmen. Sie fressen alle brav,
    schwimmen umher als wenn ihnen nichts fehlt und haben mir schon Nachwuchs beschert. Wachsen auch nur min. langsamer als die anderen.


    Meine Frage:
    Was macht ihr mit solchen Fischen, verkaufen (verschenken), als Lebendfutter verwenden, aufziehen oder sogar töten?
    Ich hab ganz am Anfang einige als Lebendfutter verwendet, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Hab mich jetzt aber füt die Aufzucht entschieden.
    Bin schon auf eure Antworten gespannt.


    Hier noch ein paar Bilder meiner etwas anderen Fische.


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    Gruss
    Frank

    Hallo zusammen!


    Es gibt ja Krankheiten die nicht heilbar sind bei allen Zierfisch Arten ( zu Beispiel: Tumore, Schwimblasenentzündung,
    auch Parasiten aus dem Import Bereich die aber erst nach Wochen ausbrechen können u.s.w.)


    Jetzt meine Frage:


    Wie Tötet ihr den Zierfisch Artgerecht den ihr selber Großgezogen habt!


    Denn das Sterben ist auch ein Teil des Lebens....



    Gruss
    Frank