Beiträge von jesse-z

    Wenn man das Zeolith nämlich nicht jeden Tag reinigt, d.h. die Oberfläche des porösen Gesteins säubert, wird es sehr schnell von einem Bakterienfilm überzogen,
    der die feinen Kanäle des Zeolith's verschliesst, die ja den Ionentausch ( Giftstoffe aus dem Wasser entfernen ) ermöglichen.


    Hallo Wolfgang,


    Du darfst Zeolith (wie alle anderen Porenfilter) nicht an den Anfang der Filterkette setzen. Ich habe es im letzten Filterabteil und dort kommen so gut wie keine Schwebeteilchen mehr an, was dann auch für eine längere Standzeit und geringere Oberflächenbesiedlung durch Algen usw. sorgt. Seit ich das Material einsetze, habe ich gleichmäßigere Wasserwerte, insbesondere Ammon... und Nitr... schwanken nur noch wenig und es gibt keine plötzlichen Spitzen mehr.


    Natürlich ist Zeolith kein Allheilmittel. Wenn der grundsätzliche Aufbau des Aquariums in Bezug auf Bepflanzung, Besatz, Wassermenge, -härte usw. nicht stimmt, kannst Du den kompletten Bodengrund und 20 in Reihe Geschaltete Mega-Filter mit Zeolith ausstatten und es bringt trotzdem nichts. Ist das Becken aber sauber aufgestellt und die vorgenannten Parameter aufeinander abgestimmt, hilft Zeolith die Wasserwerte zu stabilisieren. Nicht mehr und nicht weniger.


    Wer glaubt, dass er sein Becken nur durch die Zugabe von Zeolith ind die Filterung wie von Zauberhand zur einem völlig wartungsarmen Becken macht, wird sehr enttäuscht sein.

    Hallo zusammen,


    zum ersten Mal, höre bzw. lese ich davon, dass jemand seine 3D-Rückwand HINTER das Becken STELLEN will.
    Das ist (bitte nicht böse sein) doch völliger Mumpitz, denn der Effekt, den die 3D-Wand bringen soll, geht dadurch doch völlig verloren.
    Es gibt keine Schatten-/Lichtspiele und die Vertiefungen werden einfach nur dunkel und die Wand schlecht zu erkennen sein.


    Da kann und muss ich Chris absolut Recht geben. Wenn hinter dem Glas, dann Folie - vor dem Glas, also im Becken, 3D-Wand.
    Ehrlich: ich würde nochmal darüber nachdenken.

    Hi Chris,


    Du hast da aber eine Menge richtiger Brocken im Teich! :)
    Schade, dass die Bilder immer so extrem geschrumpft werden, wenn man sie hochlädt.
    @FRANK: Kann man da nicht mal ein bisschen hinzugeben? So wenigstens 640x480? Die Größe braucht auch nicht viel mehr Speicherplatz.

    Hallo Andrea,


    bei Mbuna bin ich leider raus. Dazu kann ich gar nichts sagen.


    Die Sache mit den Revieren bei schrittweisen Besatz ist allerdings, soweit ich weiß, bei allen Arten gleich und kann tatsächlich spannend werden.

    Die ersten werden ihre Gebiete "abstecken" welche natürlich entsprechend groß ausfallen werden. Alle, die danach kommen,

    müssen sich ihren Platz erkämpfen und das kann schonmal eine Weile dauern.

    Wenn eines der Männchen nicht dominant genug ist, war es das mit Revier
    und es wird wohl eher blasser bleiben.


    Bei den Strömungspumpen scheiden sich die Geister.

    Ich persönlich finde sie toll und glaube auch, dass meine Buntenes mögen (auch, wenn ich sie nicht danach fragen kann).
    Andere halten es für unnötig oder sogar unsinnig.


    In Sachen Licht bin ich LED-Fan. Die Möglichkeiten, die die LEDs bieten begrenzen sich nicht nur auf die Energieeinsparung,

    sondern auch auf multiple Farbverianten. Schätze, auch das ist eine Frage der persönlichen Philosophie.

    T8 / T5 / LED - jeder hat da seine Prioritäten.


    Ein bisschen beneide ich Dich, denn diese ersten Schritte sind die aufregendsten und spannendsten.

    Bis man erst alles so hat, wie es einem wirklich gefällt ist mancher Wasserwechsel erledigt :D
    Ich wünsche Dir viel Spaß beim Einrichten und Fische aussuchen!!

    @lwanda96


    Die von Dir genannten Art-Paarungen sind sich vom Grundtyp auch recht ähnlich, da wundert es mich nicht, dass die sich gegenseitig mögen.
    Die Mischung aus Mylochromis gracilis und Sciaenochromis fryeri hätte ich gerne gesehen!


    Grundsätzlich kann sich jeder Malawibuntbarsch untereinander kreuzen.


    Das ist eben der Hauptpunkt meines Interesses! Dass sich, wie von Matthias beschrieben, äußerlich recht ähnliche Arten untereinander paaren klingt für mich einleuchtend, aber wie sieht es mit eher gegensätzlichen Paarungen aus? Wie sehr mögen sich z. B. Nimbochromis und Placidochromis phenochilus oder Copadichromis borleyi und Aulonocaras, also Arten, die sich äußerlich doch deutlicher unterscheiden?

    Hallo zusammen,


    der/die eine oder andere hätte ja gerne nur reinrassige Tiere bzw. welche, die eine konkrete Artenbezeichnung haben.
    Wenn sich dann im Tank zwei verschiedene Sorten miteinander verbinden, sind sie ganz enttäuscht und wollen diese Tierchen los werden.
    Ich gehöre zwar nicht dazu, würde allerdings gerne an Euren Erfahrungen teilhaben, wie oft es zu artübergreifenden Hybriden gekommen ist bzw. wie häufig so etwas vorkommt und wie die entsprechenden Ergebnisse aussehen. Innerhalb der einzelnen Grundarten passiert sowas ja häufiger. Verschiedenen Aulonocaras treiben es ja bekanntlich sehr gerne untereinander :). Wie aber sieht es artübergreifend aus? Was ist z.B. mit Aulonocara und Copadichromis? Was mit Copadichromis und Placidochromis? Wie gerne haben sich Sciaenochromis und Othopharynx? Ich habe keine Ahnung, ob sowas überhaupt möglich ist und harre da Eurer Erfahrungen. Hat jemand solche oder ähnliche Paarungen schon erlebt?

    Es sieht zwar nicht so aus, allerdings "fühlt" es sich so an, wie das Futter, dass ich damals von Andreas Bösel hatte.
    Wenn es dieser Qualität entspricht (und es scheint so zu sein), kann man damit auch nichts falsch machen.
    Ob sich an den Farben etwas tut wird die Zukunft zeigen. Dafür müssen sie es ja auch eine Weile nehmen.

    Hi Bernd,


    ja, ich habe es mir in genau der Konfiguration geholt, die Du vorgeschlagen hast.
    Die Fische nehmen es prima an und ich stelle fest, dass die Wasserqualität konstanter bleibt.
    Ob sich die Farben durch das Futter jetzt gewaltig geändert hätten kann ich jetzt allerdings so nicht sagen.