Mahlzeit Otto,
also ich kann denke ich nach all den Jahren (seit meinem 9 Lebensjahr), wo ich die Aquaristik betreibe und auch in den Jahren wo ich Malawis halte schon recht gut feststellen,
wenn es meinen Tieren schlecht gehen würde, auch wird bei mir in regelmäßigen Abständen der PH, KH, Nitrit und Phosphat Wert gemessen, mein PH hält sich recht konstant bei 7,68 - 7,9, bzw. 8,0, das gleiche gilt beim KH Wert, der hält sich ebenfalls immer in einem recht Konstanten Rahmen, die von dir angesprochenen Trübungen, habe ich nicht,
mein Wasser ist immer klar, da ich wie bereits erwähnt auch einen UVC laufen habe, meine Tiere sind Agil und machen auch keinen Kranken oder Apathischen Eindruck.
Meine Wasserwechsel, mache ich (wenn ich welche mache) eigentlich Sporadisch, in keinem regelmäßigen Turnus und habe bis jetzt damit auch keine Nachteile oder Verschlechterungen bei meinen Tieren feststellen können, das ist ungefähr so wie mit meiner Wassertemperatur, ich habe keine Heizung laufen, in meiner Wohnung sind derzeit 21 - 22,5, bzw. 23 °,
das Becken hat eine Temperatur, die sich ebenfalls in einem Konstanten Rahmen von 24,8 - 26,3° bewegt, das hatten wir ja bereits mal am Telefon im Gespräch, wo du meintest,
das du das noch nie in dieser Art hattest, das dein Becken wärmer war als der Raum, wenn nicht mit einer Heizung im Becken. Es gibt immer wieder mal etwas,
das einen des besseren belehrt, denn hier habe ich das beste Beispiel dazu stehen.
Mein Becken hat gute konstante Wasserwerte, ist Klar, die Tiere sind Gesund, Agil
und hält eine höhere Temperatur, als im Raum herrscht, habe also keinen Grund mich zu beklagen oder etwas zu ändern, daher Denke ich,
das es letztendlich auch immer auf die Person selbst ankommt, wo das oder die Becken betreibt, jeder hat seine eigenen Methoden oder Erfahrungen, womit er sein Becken pflegt.
Übrigens wollte ich nochmal sagen, dass es nicht um das Sparen von Wasser geht. Davon war auch nie die Rede. Es geht nur um die ein bisschen wissenschaftliche Betrachtung der Situation zur Ermittlung der grundsätzlichen Notwendigkeit und Bestimmung der erforderlichen Menge des Wasseraustauschs unter Berücksichtigung der chemischen Zusammensetzung und biologischen Belastung des Beckeninhalts bei gleichzeitiger Ermittlung der Vor- und Nachteile sowie Effizienz von konsequenter Reinigung des vorhandenen Wassers durch mechanische Filterung und den biologischen Abbau von dessen unerwünschten Inhalten durch in den unterschiedlichen Filtermedien sowie auf den im Wasser befindlichen Oberflächen lebenden Bakterienkulturen soweit deren Verhältnis zu einander ausgelichen und gleichmäßig ist.
Das ist wie ich eben schon schrieb, von der Wissenschaftlichen Seite her gesehen und Betrachtet, bei jedem anders, denn jeder hat seine eigenen Erfahrungen und Methoden, bei jedem Becken wird man andere Voraussetzungen finden und entsprechend andere Handlungsweisen, Methoden, Erfahrungen oder Vorgehensweisen sehen und als Notwendig erachten. Eine Pauschale Aussage zu treffen, es muss so viel in den Abständen usw. ist meiner Meinung nach schlicht weg Unsinn, da kein Becken gleich ist, selbst wenn jemand selbst mehrere Becken hat, werden sich von Becken zu Becken gewisse Dinge immer etwas unterscheiden, vielleicht fällt einem das selbst auch nicht so auf, weil man nicht unbedingt ständig auf die kleinsten Dinge achten mag.
Ich sehe solche Themen gerne eher als netten Austausch von Erfahrungen und Meinungen an, jedoch ziehe ich selten etwas daraus, was ich umsetzen oder an meinem Vorgehen ändern sollte, denn in all den Jahren,
scheine ich es doch richtig zu machen, wenn ich meine Tiere so ansehe, und dabei unter anderem auch meine beiden kleinen Großen Welse mit 38 und 47 cm betrachte.
Schönen Sonntag allerseits. 